Aufzugstrends: Wohin steuert die Branche?

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Die Aufzugs- und Fahrtreppenbranche durchläuft einen klaren technologischen Wandel. Mit der schrittweisen Abschaltung der 2G/3G-Netze werden Konnektivität, IoT und Cloud-Plattformen nicht länger als Zukunftsvisionen betrachtet, sondern als alltägliche Werkzeuge. Gleichzeitig erwarten Gebäudeeigentümer und -betreiber höchste Verfügbarkeit, Transparenz und messbare Nachhaltigkeit.

Die Herausforderung: heutige Installationen zukunftssicher machen

Die Einführung von VoIP, das Monitoring des Energieverbrauchs und die Modernisierung von Notrufsystemen sind wichtige Ausgangspunkte – aber nur der Anfang. Die eigentliche Veränderung ist der Schritt von reaktiver zu datengetriebener Instandhaltung.

Mit IoT-Sensorik und modernen Plattformen können Serviceteams Anomalien früh erkennen, Einsätze intelligenter planen und Ausfallzeiten reduzieren. Das Ergebnis: weniger Unterbrechungen, bessere Ressourcenplanung und geringere Lebenszykluskosten – und vor allem eine neue Kundenbeziehung, bei der nicht nur Technik verkauft, sondern nachhaltiger Nutzen über die Zeit geliefert wird.

Aufkommender Trend: KI-gestützte Unterstützung bei Service und Fehlersuche

Ein klarer Branchentrend ist, Daten, Cloud und KI verstärkt zu nutzen, um Serviceeinsätze schon vor Anfahrt vorzubereiten. Durch die Zusammenführung von Logs, Alarmcodes und Historie lassen sich indikative Fehlerbilder erstellen, mögliche Maßnahmen vorschlagen und wahrscheinliche Ersatzteile hervorheben. Ziel ist es, die Planung zu verbessern, die First-Time-Fix-Rate zu erhöhen und unnötige Einsätze zu vermeiden. Mit wachsender Konnektivität und besserem Zugang zu Betriebsdaten – sowie reiferen Analysemethoden – werden die Lösungen in Umfang und Präzision weiter reifen.

Neue Spielregeln bis 2030

Wir bewegen uns rasch auf eine Normalität zu, in der vernetzte Aufzüge und Datenaustausch Standard sind. EU-Initiativen wie der Smart Readiness Indicator und neue Bauvorgaben fördern digitale, fernsteuerbare Systeme, die sich in smarte Gebäude integrieren. Nachhaltigkeit ist nicht mehr optional: Mit der CSRD wird von Akteuren erwartet, messbare Auswirkungen über Energie, Materialien und Lebenszyklus hinweg zu berichten.

Parallel dazu wird Cybersicherheit zur Hygienefaktor. NIS2 und IEC 62443 heben die Anforderungen – von Fernzugriff bis Lieferketten. Wer Security by Design umsetzt – Segmentierung, Härtung, Update-Routinen und Logging – gewinnt Vertrauen und Geschäft.

Hinzu kommen strengere Sicherheits- und Kommunikationsanforderungen in Normen, darunter EN 81-28:2022 für digitale Alarm- und Überwachungssysteme, die den Übergang zu vernetzten Lösungen weiter beschleunigen.

Der Weg nach vorn: von Komponenten zu Fähigkeiten

Die Vorreiter werden diejenigen sein, die:

  • ihre installierte Basis auditiert: Modell, Kommunikationsmodul, SIM/APN, Energieprofil.

  • die Kommunikation auf 4G/LTE migrieren und Konformität mit Normen sowie Betreiber-Zeitplänen sicherstellen.

  • Teile und Prozesse standardisieren (Ersatzteile, Firmware, Dokumentation), um effizient zu skalieren.

  • Daten in Gebäude- und Serviceplattformen integrieren – für vorausschauende Instandhaltung und ESG-Tracking.

  • Sicherheit von Anfang an einbauen: Zero-Trust-Denken, Segmentierung und kontinuierliche Sicherheitsupdates.

Die Rolle von SafeLine

Seit dem ersten Tag konzentriert sich SafeLine auf die spezifischen Anforderungen der Aufzugsbranche. Unsere Geräte – etwa GL1, GL6 und SL6 – in robusten Metallgehäusen sind für anspruchsvolle Umgebungen, gute Servicefähigkeit und lange Lebensdauer ausgelegt. Je nach Generation sind sie 4G-fähig oder können mit freigegebenen Komponenten und Firmware nachgerüstet werden.
Mit unserer Feldanleitung und Support können Techniker Geräte schnell identifizieren, 4G/SIM-Tauglichkeit prüfen, die richtigen Upgrade-Kits auswählen sowie Tests und Inbetriebnahme durchführen – ohne unnötige Stillstandszeiten.

Unternehmen, die sich jetzt anpassen, machen ihre Prozesse zukunftssicher – und werden die Marktführer von morgen sein. Wir bei SafeLine sind stolz darauf, diesen Weg gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern zu gehen.

Henrik Gyllander
CEO, SafeLine Group

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